Mobile Ad Boys 4 Life - Mobile Advertising Summit 2017

Berlin,

Ende März fand in Berlin bereits zum dritten Mal der Mobile Advertising Summit statt – und natürlich war auch Interlutions vor Ort.

Die Relevanz eines solchen Branchentreffs ergibt sich schon aus den nackten Zahlen – das Zeitbudget, das die Deutschen im Durchschnitt auf mobile Anwendungen und mobiles Surfen verbringen, steigt und steigt!

Und damit gleichzeitig auch die Bedeutung für den Mediamix - derzeit nimmt Mobile davon bereits 15-20 % ein. Für effektive Markenbildung schon mal ein guter Anfang, wenn natürlich auch ausbaufähig. Dazu passt, dass für viele Agenturen und Werbetreibende der Mobile First Marketing-Ansatz immer mehr an Bedeutung gewinnt. Eine Kampagne muss in allererster Linie mobil funktionieren – sonst hat sie angesichts des aktuellen Nutzungsverhalten kaum eine Chance, wahrgenommen zu werden.

Gleichzeitig ergeben sich aus dem technischen Fortschritt natürlich auch gewissen Risiken. So sorgen u.a. Sprachassistenten wie Siri oder Alexa künftig vermutlich dafür, dass die User immer weniger Display und damit Interface zu sehen bekommen – die Smartphones lassen sich bequem mit der Stimme steuern. Noch ist das natürlich Zukunftsmusik aber eine Richtung, in die nicht zuletzt Samsung, Apple und Amazon gemeinzam vorpreschen. Hier wird die Herausforderung sein, die Aufmerksamkeit der User mit besonders kreativen Kampagnenideen zu halten, zum Beispiel durch die Nutzung der Vibrationsfunktion oder interaktiver Elemente, wie das Schütteln oder Neigen der Smartphones.

Weitere Buzzwords des Tages waren Relevanz, Irrelevanz und Reaktanz. Durch gezieltes Targeting muss es künftig gelingen, den User und sein Verhalten, als auch seine Interessen besser zu verstehen und genau die Kummunikation auszuspielen, die ihn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit interessieren. Jens Barczewski von Mediaplus und Dominik Frings von Plan.Net Media haben dazu ein anschauliches Beispiel geliefert und für Diskussion gesorgt.



Besonders für Werbekunden spannend war die Aussage, dass Reaktanz gegen Werbung sich in erster Linie gegen den Kanal richtet, nicht aber gegen den Werbetreibenden. Kurz gesagt: Der Zuschauer oder User sind eher genervt von RTL, ProSieben oder web.de, als von den werbenden Unternehmen. Im Umkehrschluss kann das eigentlich nur bedeuten, tendenziell eher lauter als leiser zu werben.

Ebenfalls mit großem Interesse wurde die Kampagne zum Start des Kinofilms „Nerve“ diskutiert, bei der insbesondere die Entwicklung einer zum Film passenden Snapchat-Lens für einen positiven Effekt in der relevanten jungen Zielgruppe sorgte. Dabei handelt es sich zweifelsohne nicht um ein Tool, welches inflationär Einsatz finden sollte. Aber wenn es clever in die Kampagnenidee eingewoben wird, um damit den Nerv der Zielgruppe zu treffen, dann lassen sich damit tolle Werte erzielen.

Alles in allem also ein spannendes Event - die Zukunft bleibt mobile!
Interlutions - Digitale Lead- und Internetagentur
Impressionen vom Mobile Advertising Summit in Berlin.
Interlutions - Digitale Lead- und Internetagentur
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